
Firstwood® Holz – Spitzenqualität mit patentierter Technologie
Die thermische Modifizierung bzw. Veredelung von Nadel- und Laubholz zu Firstwood® Holz verläuft über einen innovativen 5-Stufen-Prozess. Dieser basiert auf Klimatechnik, reduzierter Sauerstoffatmosphäre und dosiertem Wasserdampf. Das gesamte Herstellverfahren dauert etwa 2-3 Tage und ist mit modernsten Prozessanlagen vollständig automatisiert. Dies beinhaltet beispielsweise die Bestückung der Thermokammern, die Sortieranlage sowie die Wareneingangs-, Prozess- und Warenausgangskontrollen für maximale Qualitätssicherung. Die flexible Produktionsanpassung für Kleinserien ist jederzeit möglich.
Um die Produktion umweltfreundlich zu gestalten, werden für die Energieversorgung Ersatzbrennstoffe aus der Müllverbrennung verwendet. Mit der internen Prozesswärmerückgewinnung wird eine weitere ökologisch sinnvolle Technik genutzt. Mehr über unsere Leitgedanken in Sachen Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung finden Sie hier.
Der fünfstufige Veredelungsprozess
I. Erwärmungsphase
Während der Ersterwärmungsphase wird die Temperatur in der Thermokammer über dem Wassersiedepunkt eingestellt – also über 100 °C. Das Holz wird in dieser Phase schonend auf die thermische Modifizierung vorbereitet.
II. Vorkonditionierung und Trockenphase
In der Vorkonditionierungs- und Trocknungsphase wird das Holz – dank modernster computergesteuerter Regeltechnik – sanft und kontrolliert bis auf 0 % Holzfeuchte getrocknet. Durch das gezielte Zusammenspiel der Ersterwärmungsphase mit der Vorkonditionierungs- und Trocknungsphase wird das Holz optimal für die Hochtemperaturphase präpariert.
III. Hochtemperaturphase
Das Holz ist jetzt frei von inneren Spannungen und somit bestens konditioniert für die Hochtemperaturphase, während der die eigentliche thermische Modifizierung stattfindet. Nur bei thermisch modifiziertem Holz von Firstwood® gibt es dank der ausgereiften Technologie die Möglichkeit, fünf verschiedene Veredlungsklassen zu wählen: D1, D2, D3, T4 oder T5. In Abhängigkeit von der Holzart, der Endanwendung und individuellen Wünschen wird das Holz in der Thermokammer auf bis zu 230 °C erhitzt. Dabei erhält das Holz in jeder Veredlungsklasse besondere Eigenschaften.
IV. Konditionierungsphase
Für die thermische Veredelung wurde das Holz hohen Temperaturen ausgesetzt. Um Schäden wie Risse durch Verspannungen zu vermeiden, muss das Holz wieder sorgfältig akklimatisiert werden. Während der Konditionierungsphase wird das optimale Feuchtigkeitsniveau im Holz wiederhergestellt. Dieses Niveau variiert je nach gewünschter Endanwendung des thermisch behandelten Holzes.
V. Abkühlphase
In dieser Phase wird das Holz sanft und kontrolliert abgekühlt. Dabei sorgt moderne Regeltechnik für eine konstante Holzfeuchte. Qualitativ einwandfreie Waren von Firstwood® sind somit garantiert.
Nach der Abkühlphase kann das Holz der Thermokammer entnommen werden. Es ist nun bereit für die weitere Bearbeitung wie z. B. Hobeln, Profilieren und Fräsen.