
Firstwood® Holz – aus guten Gründen beliebt
Neben den ökologischen Kriterien machen noch fünf weitere Kerneigenschaften Firstwood® Holz zu einem begeisternden Werkstoff. Jede einzelne ist ein gutes Argument. Zusammen schaffen diese Eigenschaften die idealen Voraussetzungen für vielfältige Anwendungen.
Formstabilität
In Umgebungen mit häufig variierenden Temperatur- und Feuchtigkeitsgraden wirkt sich die sehr gute Formstabilität besonders vorteilhaft aus. Schwinden und Quellen sind auf ein Minimum reduziert. So wird beispielsweise bei Terrassenböden, Poolumrandungen und Fassaden aus Firstwood® Holz das Schüsseln, Verziehen und Reißen dauerhaft vermindert.
Diagramm: Formstabilität von thermisch modifiziertem Holz
Witterungs- und Schädlingsbeständigkeit
Charakteristisch für Holz ist seine hygroskopische Eigenschaft. Dies bezeichnet die Neigung, sich an die Umgebungsfeuchte anzupassen. Für höchste Witterungsbeständigkeit wird bei thermisch modifiziertem Holz die sogenannte Holzausgleichsfeuchte durch den Veredelungsprozess um 50 % reduziert. Zudem lässt sich die innere Zellstruktur des Holzes auf diese Weise gezielt verändern, so dass Schädlingen je nach Resistenzklasse jegliche Lebensgrundlage entzogen wird. Zusätzliche chemische oder konstruktive Schutzmaßnahmen sind bei thermisch modifiziertem Holz nicht notwendig.
Diagramm: Pilzresistenz von thermisch behandeltem Holz
Harzfrei
Während der Thermobehandlung verlieren sich durch die hohen Temperaturen Holzinhaltsstoffe und Harze. Dies ist zunächst bei der Bearbeitung des thermisch modifizierten Holzes von Vorteil: Die Werkzeuge verschmutzen nicht, so dass sich ihre Lebensdauer erhöht und Maschinenwartungen seltener von Nöten sind. Nachdem das Holz zu Terrassen, Fassaden, Fenstern etc. verbaut ist, wirkt es sich ebenfalls in allen Anwendungsbereichen positiv aus, dass Firstwood® Holz frei von Harzen ist. So halten beispielsweise Anstriche wesentlich länger und kostenintensive Reinigungsarbeiten etwa an Fassaden entfallen, da keinerlei Harzgallen durchschlagen und die Oberflächen verunreinigen können.
Firstwood® Holz – auch nach Jahren noch in Form
Farbtöne
Während der Thermobehandlung erhält Firstwood® Holz seine charakteristische braune Farbe und seinen seidigen Glanz, durchaus vergleichbar mit der Attraktivität tropischer Edelhölzer. Der Farbton reicht durchgängig bis in den Holzkern. Bei manueller und maschineller Bearbeitung treten somit keine Farbunterschiede an der Oberfläche oder an den Kanten auf. Man kann thermisch modifiziertes Holz mit Ölen und Lasuren gegen die UV-Strahlung vor dem natürlichen Vergrauen schützen. Oder man schätzt gerade die allmähliche Wandlung von einem braunen Farbton zur silbrig grauen Patina.
Die Farbtöne der 5 verschiedenen Veredelungsklassen
Wartungsfreundlichkeit
Die hohe Formstabilität, Oberflächengüte, Witterungs- und Schädlingsbeständigkeit machen Firstwood® Holz zu einem natürlichen Material mit sehr geringem Wartungs- und Pflegeaufkommen. Kombiniert mit der langen Lebensdauer wird der Werkstoff damit zu einer wirtschaftlich höchst attraktiven Option.
Festigkeit
Durch die thermische Behandlung zur Herstellung der oben genannten Eigenschaften nimmt bei zunehmender Veredelung die statische Tragfähigkeit und Biegefestigkeit des Holzes ab. Abhängig von der Anwendung ist dies insbesondere bei tragenden Elementen und dynamisch stark beanspruchten Bauteilen wie etwa Schaukel- und Wippbalken zu berücksichtigen. Die veränderte Statik ist durch Anpassung der Abstände und Dimensionen der Unterkonstruktion ausgleichbar.
Diagramm: Festigkeit von thermisch modifiziertem Holz