
Firstwood® Holz – Werkstoff für Pioniergeist und Phantasie
Im Jahr 2000 trifft Detlef Zemlin erstmals auf thermisch modifiziertes Holz. Er beginnt sich nach zehn Jahren im Verkauf von Holzbearbeitungsmaschinen gerade in den Holzhandel einzuarbeiten, als ein Kollege ihm eines Tages ein Stück des innovativen Materials überreicht und es als wahres „Wunderholz“ preist. Erstmals hört Detlef Zemlin von einer finnischen Technologie, die in Finnland seit vier Jahren zur Holzveredelung eingesetzt wird. Er unterzieht das Holzstück einem dreimonatigen Härtetest in der heimischen Spülmaschine und ist von dem Ergebnis schlichtweg begeistert. Trotz hunderter Spülgänge und Trocknungen behält das thermisch behandelte Holz die ursprüngliche Form. Kein Verdrehen, keine Risse, lediglich die Oberfläche ist etwas vergraut.
Neues Werksgelände zur Kantelproduktion in Rathenow
Qualität die überzeugt
Detlef Zemlin erkennt sofort das unternehmerische Potenzial des neuen Verfahrens und beschließt, eine Anlage zur Herstellung von thermisch modifiziertem Holz zu bauen. Und wer ihn kennt, weiß um seine Beharrlichkeit. Obwohl es zahlreiche Hürden und Rückschläge zu überwinden gibt, verfolgt er konsequent seinen einmal beschrittenen „Holzweg“. Er baut sein Fachwissen für den Bau und Betrieb einer Thermoanlage intensiv aus. In Premnitz, einer Kleinstadt im Landreis Havelland in Brandenburg, findet Detlef Zemlin den Standort seiner Wahl.Im folgenden sehen Sie ein Video vom Aufbau unseres Werkes in Premnitz, zusammengestellt aus einzelnen Fotos.
Thermisch behandeltes Holz – die Idee setzt sich durch
Im Jahr 2002 kann selbst ein konservativ gerechneter Businessplan nur wenig Interesse bei Banken und Investoren wecken. Die schlechte Wirtschaftslage blockiert eine ausreichende Finanzierung. Dennoch gibt Detlef Zemlin seine stetigen Bemühungen nie auf. Und er wird letztlich dafür belohnt. Mit der Brandenburg Capital GmbH sowie mit den Herren von Blücher und Zech von Hymmen kann er schließlich verlässliche Partner für sein Vorhaben gewinnen. Im Juni 2008 wird der Grundstein für den Aufbau einer Produktionsstätte für thermisch modifiziertes Holz in Premnitz gelegt. Die Eröffnungsfeier der Firstwood® Thermoanlage am 21. September 2009 schlägt ein neues Kapitel in der noch jungen Firmengeschichte auf.
Investition in die Zukunft
In den nächsten Jahren erfolgt die Eroberung des Marktes. Firstwood® macht sich einen Namen und entwickelt sich zur größten Anlage ihrer Art in Mitteleuropa. Mit der technischen Erweiterung der Werksanlagen passt sich Firstwood® den Kundenbedürfnissen an und investiert somit in die Zukunft. Mit der Einweihung der eigenen Hobelstrecke im März 2011, vorerst noch auf dem Werksgelände in Premnitz, erweitern sich die Möglichkeiten der Holzverarbeitung. Mit dem Bau einer Auskondensierungsanlage im Sommer steigert die Firstwood GmbH die Energieeffizienz bei der Herstellung von Firstwood® Holz. Die Auskondensierungsanlage ermöglicht zukünftig auch das Betreiben von zwei großen Thermokammern und somit eine erhöhte Produktionsleistung. Ende 2011 erfolgt dann der nächste große Schritt in eine neue Ära: Die Firstwood GmbH eröffnet eine Pilotanlage zur Herstellung von hochwertigen Fenster- und Türkanteln im benachbarten Rathenow. Im Zuge dessen wird die gesamte Profilierung ebenfalls nach Rathenow verlagert, so dass die gesamte Fertigung dort unter einem Dach zusammengefasst ist.
Aufwärtstrend setzt sich fort
In den vergangenen Jahren wuchs das Team der Firstwood GmbH enorm. Angefangen mit zwei Mitarbeitern zählt die Belegschaft nunmehr 46 Personen. Eine Tatsache, die für sich spricht. Auch weiterhin möchte das Unternehmen neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze schaffen und damit einen aktiven Beitrag zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschlands bzw. der Region Havelland leisten. Mit der Teilnahme an verschiedenen Messen in der gesamten Bundesrepublik, konnte die Firstwood GmbH neue Partner und Kunden gewinnen.